



desertcart.co.jp: The Breakfast Club (30th Anniversary Edition): Music Review: 心待ちしてました。やっとDVDの発売が決まりましたね〜。当時(1985年前後かな)、ブラッドパックと呼ばれていた若手俳優勢揃い(エミリオ・エステベス、モリィー・リングウォルド、アリ・シーディ、ジャド・ネルソン)。このころの青春映画(アウトサイダー、セント・エルモス・ファイアー、プリティ・イン・ピンクなど)の中では、地味〜な映画(内容は、商品の説明で)だったけど、何故か心に残る作品でした。青春映画の好きな方は、ぜひ見てくださいまし。(すてきな片思いも同時発売するのでセットで買いますよ〜。) Review: アメリカの雑誌"Entertainment Weekly"で「ハイスクール映画」ベスト50という興味深い特集が組まれていたのですがそこで見事ベスト1に選ばれたのがこの作品。 因みに10位には同じジョン・ヒューズ印の「フェリスはある朝突然に」がランクインしてこのジャンルにおけるジョン・ヒューズの影響力の強さが改めて感じられます。 多分ファン受けがいいのは「フェリス〜」の方だと思うのですがやっぱり映画としての意味深さと言う観点からはこちらに軍配をあげるしかないでしょう。 改めて考えてみると実はかなり異色な「学園ドラマ」なのですね。 立場・境遇の違う5人の生徒(男3・女2)が罰として登校させられたたった1日の間に経験する出来事を描くストーリーは一応コメディ的な様相は残しつつも実はかなりシリアス。 それぞれが抱える悩みや葛藤を共感して行く内にどんな変化が彼らに訪れるのか。実はかなり舞台っぽい雰囲気もあるんですよね。 もちろん今や「大人」になったかつての「少年」から見ると青臭いところや甘いと感じるところもありますがそれを差し引いてみても普遍的なテーマをうそ臭くなくエンタティーメントとして語る脚本はお見事。 やはり特筆すべき作品ですね。 「今の若い皆さんへ」80年代の「青春映画」は要チェックですよ。当時リアルタイムでその洗礼を受けた世代が今や作り手側に回っているわけでこの映画や「フェリス〜」のエッセンスは確実にTVやコミックスにも受け継がれております。その意味でも是非。


| ASIN | B00RJXKUVA |
| Customer Reviews | 4.8 4.8 out of 5 stars (19,172) |
| EAN | 0025192274541 |
| Is Discontinued By Manufacturer | No |
| Item model number | 32974416 |
| Label | Universal Studios |
| Manufacturer | Universal Studios |
| Number of discs | 1 |
| Original Release Date | 2015 |
| Product Dimensions | 1.78 x 19.05 x 13.72 cm; 70.02 g |
ひ**ろ
心待ちしてました。やっとDVDの発売が決まりましたね〜。当時(1985年前後かな)、ブラッドパックと呼ばれていた若手俳優勢揃い(エミリオ・エステベス、モリィー・リングウォルド、アリ・シーディ、ジャド・ネルソン)。このころの青春映画(アウトサイダー、セント・エルモス・ファイアー、プリティ・イン・ピンクなど)の中では、地味〜な映画(内容は、商品の説明で)だったけど、何故か心に残る作品でした。青春映画の好きな方は、ぜひ見てくださいまし。(すてきな片思いも同時発売するのでセットで買いますよ〜。)
ア**ク
アメリカの雑誌"Entertainment Weekly"で「ハイスクール映画」ベスト50という興味深い特集が組まれていたのですがそこで見事ベスト1に選ばれたのがこの作品。 因みに10位には同じジョン・ヒューズ印の「フェリスはある朝突然に」がランクインしてこのジャンルにおけるジョン・ヒューズの影響力の強さが改めて感じられます。 多分ファン受けがいいのは「フェリス〜」の方だと思うのですがやっぱり映画としての意味深さと言う観点からはこちらに軍配をあげるしかないでしょう。 改めて考えてみると実はかなり異色な「学園ドラマ」なのですね。 立場・境遇の違う5人の生徒(男3・女2)が罰として登校させられたたった1日の間に経験する出来事を描くストーリーは一応コメディ的な様相は残しつつも実はかなりシリアス。 それぞれが抱える悩みや葛藤を共感して行く内にどんな変化が彼らに訪れるのか。実はかなり舞台っぽい雰囲気もあるんですよね。 もちろん今や「大人」になったかつての「少年」から見ると青臭いところや甘いと感じるところもありますがそれを差し引いてみても普遍的なテーマをうそ臭くなくエンタティーメントとして語る脚本はお見事。 やはり特筆すべき作品ですね。 「今の若い皆さんへ」80年代の「青春映画」は要チェックですよ。当時リアルタイムでその洗礼を受けた世代が今や作り手側に回っているわけでこの映画や「フェリス〜」のエッセンスは確実にTVやコミックスにも受け継がれております。その意味でも是非。
K**I
当時はジョンヒューズもの馬鹿にしてましたが、なつかしのアルバムのようである年齢になって振り返ると愛しい映画です。気恥ずかしさも手伝って妙に甘酸っぱい映画です。
マ**ド
本当にアメリカの高校生の青春を実に面白く、そしてある意味とてもリアルに描いており、最高です!! 5人の主人公はそれぞれ全く違うタイプの人物でありながらも、 土曜日の朝の居残り時間で顔を合わせ、短い時間を共にすることによって理解し合う。 成長していく姿がいかにも「青春だなぁ~」と心に響いてくる作品です!
ベ**♪
当時、人気の高かった若手俳優がたくさん出ていて、おもしろいコメディーです。特にビックリなのは、アリー・シーディーの演技でした。ショーン・ペンの恋人役がステキだった(バッド・ボーイズ)での美人のアリーではなく、何だか変人?って感じの高校生を相変わらずの演技力で表現しています。最近全然出てこないのは寂しいけど、アリー・シーディーは、日本で言うと(大竹しのぶさん)って感じの個性的な女優さんです。とにかく一度見て見て下さい。
R**Y
"Don't you forget about me" - dieser Song von den Simple Minds ist auch untrennbar mit dem John Hughes Film "Der Frühstucksclub" verbunden, der 1985 in die Kinos kam und mit 52 Millionen Dollar Einspielergbnis ein Hit wurde. Teilweise wurde der Film, der zuerst eine Laufzeit von ca. 150 Minuten hatte, auf Druck der Universal Pictures gekürzt, am Ende wurde der Film dem Publikum mit einer Laufzeit von 97 Minuten präsentiert. Leider hat Universal alle Negative der geschnittenen Szenen zerstört, so dass nur Regisseur John Hughes, der 2009 verstarb, im Besitz dieses "Directors Cut" war. Bisher ist aber noch keine Veröffentlichung geplant. "Der Frühstücksclub" heißt im Original "Breakfast Club" - ein an einigen Schulen der USA gebräuchlicher Ausdruck für das Nachsitzen am Samstagmorgen. Und an diesem Wochenende müssen 5 Schüler hier ihren Tag verbringen. Andrew Clark (Emilio Estevez) ist die Sportskanone, der ein Ass im Ringen ist und vor allem durch seine sportlichen Leistungen auf ein Stipendium hoffen darf. Er hat aber dem Aussenseiter Larry Lester die Arschbacken zusammengeklebt. Seine Kumpels haben natürlich gelacht und Andrew als Held gefeiert, doch das Opfer war extrem gedemütigt. Andrews Vater findet es nicht schlimm, schließlich ist sein Sohn kein Schwächling und er war ja auch mal jung....Brian Johnson (Anthony Michael Hall) gilt als einer der intelligentesten Schüler, der Liebling der Lehrer und der Sonnenschein seiner Eltern. Er besucht viele Kurse und schreibt nur Einsen. Doch für seine im Werkunterricht gebastelte Lampe gabs eine glatte Sechs, denn sie wollte einfach kein Licht geben. Er empfand den Druck als extrem hoch und so dachte er an Selbstmord. Zum Glück wurde die Waffe (eine Leuchtpistole) rechtzeitig gefunden. Clair Standish (Molly Ringwald) gehört wie Brian zu den angesagten, beliebten Schülern, die von einer wohlgesonnenen Clique abhängen. Diese hohe Beliebtheit verlangt natürlich auch einiges, vor allem muss sie immer schön aussehen und sich auch wie eine Prinzessin benehmen. Allison Reynolds (Ally Sheedy) ist ein sonderbares Mädchen mit ziemlich vielen seltsamen Manierismen. Sie wird von ihren Eltern ignoriert und plant eine Flucht. Dann wäre da noch der aufmüpfige, aber coole John Bender (Judd Nelson), der wegen des Auslösens des Feueralarms zum samstäglichen Nachsitzen verbrummt wurde. Er hat auch öfters mal Drogen in der Schule dabei und seine Zukunft sieht wahrlich nicht rosig aus. Kein Wunder, denn er kommt aus einem dissozialen Elternhaus, wo der aggressive Vater gerne auch mal als Strafe eine brennende Zigarette seinem Sohn auf dem Arm ausdrückt. Sie alle sind nun an diesem Samstag, dem 24. März 1984 in der Bibliothek der Shermer High School morgens um Sieben erschienen, um dort ganztägig nachzusitzen. Sie sollen in dieser Zeit einen Aufsatz schreiben in dem jeder der Fünf sich selbst beschreiben soll bzw. wer er zu sein glaubt. Die Aufsicht hat der stellvertretende Direktor Richard Vernon (Paul Gleason) übernommen, der mit der Verkündung der sehr strengen Regeln den Nachsitztag einleitet. Die fünf Studenten vertreiben sich die Zeit mit Reden, Streiten, Musik hören und es ist der rebellische Delinquent John Bender, der immer wieder den Lehrer versucht zu provozieren... Am Ende des Tages haben aber alle fünf Schüler erkannt, dass sie gar nicht so verschieden sind wie sie glaubten. Sie alle haben mit ähnlichen Problemen zu kämpfen "Breakfast Club" - so der Original Filmtitel ist neben "Ferris macht blau" der beste Film von John Hughes, der es herrlich verstand die Stimmung der Jugendlichen aus den 80er Jahren perfekt einzufangen. Es ist ein Film über den ständigen Kampf, den alle Teenager in diesem Alter führen. Sie finden auch - zumindest an diesem Nachsitztag - zueinander, weil sie die Probleme des Gruppendruck und der elterlichen Erwartungen gemeinsam kennen und sie gleichsam verachten. Ein weiteres Thema des Films ist die Stereotypisierung. Sobald aber diese offensichtlichen Stereotypen fraglich werden, können sich die fünf Protagonisten in die Probleme des Gegenübers einfühlen. Hughes gelang einmal mehr ein wunderbarer Film, den man immer wieder anschauen kann und der bis heute nicht gealtert ist, obwohl es ein typischer Film seiner Dekade ist und bleibt.
O**K
It was a real pleasure watching this movie once again, twenty-five years after I originally saw it, while I myself was still in high school. Say what you will about the late John Hughes, this particular movie somehow captured what it is to be a young person in a way that few others ever did or ever will. This movie is centered around seven people: The late Paul Gleason, as school principal and antagonist, Richard Vernon. John Kapelos, as the surprisingly funny and canny janitor, Carl. Anthony Michael Hall, as Brian Johnson, the smart, somewhat nerdy kid. Emilio Estevez, as Andrew Clark, the wrestling jock. Ally Sheedy, as Allison Reynolds, the proto-emo outcast girl. Molly Ringwald, as Claire Standish, the designer clothes wearing princess. Judd Nelson, as John Bender, the defiant kid, the one we would have called a hood back in the day. Bender is a veteran of the detention routine, very well acquainted with Vernon. The last five characters are the students forced to come in for Saturday detention, during which Principal Vernon has given them the assignment of writing a 1,000 word essay about exactly what each of them thinks he/she really is. That alone sets the tone for how bellicose Vernon is going to be, even before he starts interacting with them. Bender immediately expresses his disdain for him within the first five minutes of Vernon setting the terms, with one of the funniest lines I recall in a movie: "Does Barry Manilow know that you raid his wardrobe?" winning himself yet another Saturday on the spot. From there, Bender systematically sets about tormenting first Vernon, then each of the kids, focusing particularly on Claire, someone who couldn't be more his polar opposite in attitude and economic status. At first, it's tough to like Bender, given his boorish treatment of first Claire, then to Brian and Andrew, but there is something charismatic about him that starts to show through, and he turns out to be surprisingly intelligent. He propels the story, especially for the first two thirds, clashing with principal and kid alike, but bringing out in each something that wouldn't have emerged otherwise. Claire is troubled by how her parents seem to use her against each other, and -- as is common with the popular kids -- held prisoner to her friends' dictates. Allison is ignored by her parents and basically friendless at the beginning of the movie. Andrew is a jock driven relentlessly by a dad obsessed with winning to the exclusion of all else. Brian is quite a bit like Andrew, except both parents are obsessed with his academic achievement. Then we have Bender, who proves he's not just telling stories when he memorably reenacts how he has been badly physically abused at home. Watching this all over again, I realize that I knew all of the characters to one extent or another in high school, and most people could identify with each to one degree or another. The dialogue is biting, often witty, and nearly always sarcastic. The conflict that only grows with time between Bender and Vernon propels the movie, and Bender's harsh words for each of the kids eventually get them to open up in ways they never would have done without him to berate them. Because of this juxtaposition of the sarcastic with the sadness each of them has, this manages to be a very touching movie that does so without being cloying about it. I won't spoil the movie for those of you who have yet to see it, but I will just say that this is no action movie or cookie cutter teen movie. This is about the universal misgivings that people have throughout their lives, especially when they are young and at their most vulnerable. There is little doubt that Judd Nelson's Bender is the driving force here, and he is very good in that role, wildly veering from wickedly funny to exploding into rage, with only his unusually strong command of the English language making him just a bit unbelievable. Ally Sheedy's Allison has the least dialogue by far, but she plays it very well, getting the maximum out of her character with her expressions and the laborious way that she speaks, as Nelson and Hall observe during the commentary track, as if she were unpracticed at speaking. Hall plays Brian very well, just the type of personality of the nerdy guy, but with a nerd's sensitivity and intelligence. Estevez's Andrew is in some ways even better, first playing tough guy tempered with chivalry by standing up to Bender's taunting of Claire, then showing that he really is much more than just an athlete, especially when recounting the real reason that he got put on detention with the others and when talking one-on-one with Allison. Ringwald's Claire is also very good, and she is a nice foil for Bender, who quickly pivots from tweaking Vernon to making openly crude comments toward her. At first, it's tough to feel too sorry for her, given her membership in the popular clique, but she emerges as someone who would prefer to be her own person, and it turns out that Bender, is the one person who brings that out more than anyone else. Kapelo as Carl didn't have much time on screen, but he was a real highlight, showing that he is much more than a blue collar guy, but someone with a real understanding of human nature and wisdom. Gleason as Vernon was in some ways the best of all, not just a cardboard cutout authoritarian, but someone even with just a hint of self doubt. He is particularly funny, with his impenetrable front that first Bender, then the other kids, and finally even he (unintentionally) puncture throughout the movie. Anyone wondering about the R rating for this should know that there is no nudity or anything of the sort, but that the reason for the rating was because of some harsh language, with some sexual comments thrown in. This is a nicely packaged Blu-Ray, with both the regular movie and the audio commentary version with Anthony Michael Hall, Judd Nelson, and DVD producer Jason Hillhouse. You also get a 12-part documentary titled "Sincerely Yours," with focus placed on each of the actors, plus various other aspects of the movie itself. They also include the five minute "The Most Convenient Definitions: The Origins of the Brat Pack," a short discussion of exactly what it says, and speaking for myself, I always thought that term was unfairly dismissive, condescending, and smacked of a certain elitism of elders toward young upstarts. This is a BD-Live disk, so there are some features available through it directly online, but I didn't really bother exploring those. Picture quality was good and certainly an improvement over conventional DVD upscaled on a 1080p set, but I was surprised at how it was slightly grainy in parts when I got up close to my 1080p TV, almost as if the producers had simply produced the Blu-Ray from the exact same resolution master from the DVD release instead of going back to the original film itself to make a Blu-Ray specific master. However, the minor graininess in no way detracted from the movie, which is -- after all -- about the characters. I realize that John Hughes was often derided by the elites in show business when he was still alive, and to some extent even now, but this to me is one of his two very best movies, the other being the superb Planes, Trains and Automobiles (Those Aren't Pillows Edition) . I highly recommend either movie, and consider yourself lucky if it's the first time watching it.
C**H
Ich würde soweit gehen und behaupten, dass "Der Frühstücksclub" der bedeutenste Teenager-Film, die Betonung liegt auf "Film", aller Zeiten ist und dies auch bleiben wird. "Breakfast-Club" wie dieses Werk von John Hughes im Original heißt, ist oberflächlich gesehen nur erstmal eine weitere Teenie-Komödie. Doch unter dem Deckmantel der Komödie steckt weitaus mehr dahinter. Warum ich die Bedeutung so hoch lege, werde ich im weiteren Verlauf erläutern. Fünf Teenager wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, müssen Samstag morgen in der Schulbibliothek nachsitzen und unter der Aufsicht von Lehrer Vernon (Paul Gleason) einen Aufsatz mit nicht weniger als tausend Wörter schreiben. Die fünf Teenager gehen zwar alle auf die selbe Schule, kennen sich untereinander jedoch nicht. Die unterschiedlichen Welten von Streber Brian (Anthony Michael Hall), dem Rebell John (Judd Nelson), Sportass Andrew (Emilio Estevez),der Prinzessin Claire (Molly Ringwald) und Außenseiterin Allison (Ally Sheedy) prallen aufeinander. Während zu Beginn des Nachsitzens die Unterschiede zwischen den Charakteren sichtbar werden und die fünf ihre Sicht der jeweils anderen deutlich werden lassen, kommen sie sich durch Provokation, Streit und Auseinandersetzungen allmählich näher. Durch weitere intensive Gespräche wird ihnen allen bewusst, dass sie sehr viel mehr gemeinsam haben als erwartet. Ob man den Film jetzt nun mag oder nicht, eines kann man ihm nicht absprechen: Dass er so ziemlich das fetteste Intro aller Zeiten hat. Wenn das Universal Logo erscheint und die 12"-Fassung von Simple Mind's "Don't You forget about me" aus den Boxen röhrt, bekomme ich jedesmal aufs Neue Gänsehaut und ejakuliere vorzeitig auf die Couch. In den fünf Teenagern dürfte sich jeder irgendwo selbst wieder erkennen (ich sah mich früher als eine Mischung aus Andrew und John, gepaart mit der Intelligenz von Brian...) und anfangs dementsprechend mit seinem Charakter mitfiebern während man mit Sicherheit im Unterbewusstsein über die anderen herablassend denken wird. Anfangs lebt der Film von dem Kennenlernen der Figuren und der Distanz die sie sich erst einmal selber gegenüber den anderen vier gönnen, was natürlich auch sehr viel humorvolle Passagen ergibt. Vorallem Judd Nelson trumpft mit seinem rebellischen Charakter John dabei auf und sorgt mit seiner explosiven, verletzenden Art, dass hier keinem langweilig wird. Die Stimmung der "oberflächlichen" Komödie kippt aber im weiteren Filmverlauf um und Elemente eines Dramas bestimmen von nun an das Geschehen, als das Quintett sich näher kommt und über ihre Probleme, Ängste und Sehnsüchte reden. Dabei werden sie mit ihren eigenen Vorurteilen und Zwängen konfrontiert und lernen das Gegenüber schätzen und respektieren. Dieser Umschwung, dass der Film das komplette Tempo rausnimmt und plötzlich einfühlsam wird und durch psychologische Relevanz fesselt, dürfte nicht jedem gefallen. Der Unterhaltungsfaktor fällt weg und jeder Zuschauer muss (oder sollte) sich damit beschäftigen - denn jeder von uns wird so ähnliche Erfahrungen in seiner Jugend auch gemacht haben. "Der Frühstücksclub" zeigt auf ganz einfache Art und Weise aber auch effektiv, dass wir uns alle nach außen als Menschen mit Abwehrmechanismus verkleiden (und bei diesem Punkt will ich mal die Jugend-Komponente weglassen) und einfach nur das Produkt unserer Eltern, unseres Umfelds oder dem System sind, in dem wir leben - und doch (fast) alle die gleichen Ängste und Sehnsüchte haben. Die Message ist einfach: Man sollte Menschen, die anders sind als man selbst, Toleranz entgegenbringen und die Vorurteile in den Schubladen lassen, wo sie auch hingehören. Nicht jeder Mensch kann dem Idealbild entsprechen, dass sich das gesellschaftliche Umfeld wünscht. Auch wenn "Der Frühstücksclub" dementsprechend klischeehafte Charaktere der 80er Jahre zu bieten hat, bleibt der Film zeitlos - denn diese Probleme und die Suche nach Individualität wird es auch noch in 200 Jahren geben. Vorrausgesetzt, dass sich bis dahin die Menschheit nicht selber in die Luft gesprengt hat. Natürlich ergibt es in Zeiten des Remake-Wahns keinen Sinn, diesen Fall neu aufzurollen. Man könnte höchstens das Ensemble erweitern um einen Emo, einen Computer-Nerd und eine Ritzerin, wenn man es an dieses Jahrhundert anpassen will. Erwähnenswert ist noch, dass die eigentliche Laufzeit über 150 Minuten betrug und man nicht an das Potential dieses Films glaubte und ihn dann auf die heute 93 Minuten lange Fassung straffte. Unfassbar dabei ist jedoch, dass sämtliches Rohmaterial vernichtet wurde und der einzige, der die komplette Version besaß, nämlich der Regisseur John Hughes, diese "Langfassung" scheinbar bei seinem Tod im Jahr 2009 mit ins Grab nahm. "Die Säge-im-Kopf"-Szene von Bruce Lee's "Big Boss" lässt grüßen... Ich denke, ich habe alles gesagt. "Der Frühstücksclub" ist ein zeitloser Klassiker, der erstklassige Unterhaltung bietet und sich im weiteren Filmverlauf als einfühlsamer Genie-Streich entpuppt .
D**O
La pelicula es un clásico, muy buena.
E**E
Väldigt repig. Den fungerade ej.